Was bedeutet „auf Aal gehen“ für einen Anfänger

angeln-lernen-aalAngeln ist ein Hobby, welches für Naturliebhaber bestens geeignet ist. Niemand sollte meinen, dass es eine gemütliche und bewegungsarme Sportart ist. Ganz im Gegenteil. Möchten Sie zum Beispiel einen Aal angeln, dann wird beim Landen Ihre ganze Kraft in Anspruch genommen. Arm- und Beinmuskulatur sind hier gefordert.

Angeln lernen kann jeder

Nicht nur Männer sind begeistert, wenn sie in warmen Sommernächten auf Aal gehen können. Auch viele Frauen zählen zu den Hobbyfischern. Auf Aal gehen bedeutet, dass Sie in der Dämmerung die Rute auswerfen sollten. Sehr günstig sind die Abendstunden nach einem Gewitter. Der Aal ist ein nachtaktiver Raubfisch und schläft am Tag. Die einzige Ausnahme bilden Gewässer, bei denen die Tide spürbar ist. Hier richten sich die Aale vornehmlich nach der Strömung und dem Wasserstand und nicht nach der Tageszeit. Es ist durchaus hilfreich, wenn Sie sich vor dem Ansitzen auf Aal den Platz und das Gewässer genau anschauen. Sehen Sie dabei, wo tiefe Stellen sind und bauen Sie die Ruten samt Bissanzeiger im Hellen auf.

Mit dem richtigen Köder auf Aal gehen

Egal, ob Neuling oder „alter Hase“, kein Köder ist ein Garant für den kapitalen Fang. Tatsache ist aber auch, dass der Geschmack der Fische unterschiedlich ist. Als Angler sollte man diesen kennen und die Köder dementsprechend auswählen.

Da Aale sehr geruchsempfindlich sind, muss das Rauchen und das Anfassen der Köder mit bloßen Händen tabu sein. Wer Aal angeln möchte, sollte bereits einige Stunden vorher die Rute nach kleinen Fischen auswerfen. Diese in kleine Happen zerteilt und an den Haken der Aalrute befestigt, locken den Raubfisch an. Fertige Forellenpellets eignen sich ebenfalls. Hier ist das Motto: „Probieren geht über studieren“.

Bild: stockunlimited / Electric eel cartoon / ID 1419967

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