Angeln – für viele das schönste Hobby der Welt

Für passionierte Fischer ist ihr Hobby das schönste der Welt. So oft wie möglich zieht es sie an einen Teich oder an einen Bach um hier die Rute auszuwerfen. Außenstehende fragen sich oft, was die Faszination ausmacht und ob es nicht langweilig ist, den ganzen Tag auf den großen Fang zu hoffen. Doch genau das macht den Reiz des Angelns aus. Diese Freizeitbeschäftigung hat fast meditativen Charakter. Man hält sich in der Natur aus und kann die Hektik des Alltags hinter sich lassen. Nicht immer ging es beim Angeln so entspannt zu. In der Vergangenheit trug das Fischen maßgeblich dazu bei, Menschen mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Angeln hat lange Tradition und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück.

Die Geschichte des Angelns

Schon seit Menschengedenken zählt Fisch zu den beliebtesten Nahrungsmitteln. Die ältesten Fragmente eines Stabhakens wurden in der Jerimalaihöhle in Osttimor gefunden und sind vermutlich 16.00 bis 23.000 Jahre alt. Damals fertigte man Angelhaken aus Meeresbewohnern wie Schnecken an. In derselben Höhle wurden auch Skelette von Hochseefischen angetroffen. Stabhaken sind relativ einfach herzustellen, beim Verschlucken des Hakens durch den Fisch stellt sich dieser quer und dadurch hängt das Tier an der Angel. Für die ersten Haken wurden außer Muscheln jedoch noch andere Materialien verwendet:

  • Stein
  • Elfenbein
  • Horn
  • Knochen

Die ersten gekrümmten Angelhaken wurden sogar auf deutschem Boden, nämlich in Wustermark in Brandenburg gefunden. Die sechs Haken wurden aus Elfenbein gefertigt, das vermutlich 19000 Jahre alt war. In den Ursprüngen des Fischens waren die Angelhaken mit 8 bis 15 Zentimetern für heutige Verhältnisse sehr groß.

Sie eigneten sich aufgrund ihrer Form nur für große Fische wie Welse und Hechte. Als Material für die Schnur kamen Rentiersehnen, Fasern von Brennnessel und Pferdehaare zum Einsatz.

Welche Ausrüstung braucht man für das Angeln?

Wer sich noch nie mit dem Thema Angeln befasst hat, jedoch das Fischen einmal ausprobieren möchte, fragt sich welche Ausrüstung man dafür eigentlich benötigt. Sieht man sich in den Geschäften um, sieht man sich mit einer großen Auswahl an Modellen konfrontiert. Für Einsteiger eigenen sich jedoch bei weitem nicht alle Modelle. Die Angelrute besteht aus verschiedenen Komponenten, darunter:

  • Die Rute selbst
  • Wurfgewicht
  • Angelrolle
  • Rollenhalter
  • Handteil aus Kork, Plastik oder Metall
  • Ringe: hier wird die Angelschnur durchgeführt

Für Anfänger sind Ruten mit einer Länge zwischen 2,70 und 2,90 am leichtesten zu handhaben. Beschwert wird die Rute durch das Wurfgewicht, das bei Einsteigern am besten zwischen 10 und 40 Gramm liegt. Unterschiedlich ist auch der Aufbau der Rute selbst. Man kann zwischen Steckruten aus mehreren Teilen und Teleskopruten zum Ausziehen wählen. Bei den Rollen entscheidet man sich anfangs am besten für eine Stationärrolle, die mit einer Bremse ausgestattet sind, die sich über einen Drehkopf bedienen lassen. Damit der Fisch abbeißt, locken ihn Fischer mit einem Köder. Zum Einsatz kommen Kunstköder, die jeweils für bestimmte Fischarten gefertigt wurden. Sogenannte Blinker eignen sich zum Beispiel für Barsche und Forellen. Als Lebensköder kann man Würmer oder Maden verwenden.

Wo kauf man am besten das Angelzubehör?

Neben der Angelausrüstung muss man beim Fischen natürlich auch auf die richtige Bekleidung achten. Dichte Gummistiefel gehören zur Grundausstattung, da man immer wieder in das niedrige Wasser waten muss. Wer bei jedem Wetter auf Fischfang gehen möchte, sollte auch in wasserdichte Regenbekleidung investieren. Für den wichtigen Sonnenschutz sorgen Hüte mit breiten Krempen. Bei all der Ausrüstung, die für den gemütlichen Angelausflug notwendig ist, stellt sich die Frage nach den Kosten. Wie viel man dafür ausgeben möchte, bleibt jedem selbst zu entscheiden. Es gibt auch gute, gebrauchte Angeln, die sich zum Ausprobieren perfekt eigenen. Wer eine persönliche Beratung beim Kauf benötigt, ist in den Anglershops richtig aufgehoben. Die kompetenten Mitarbeiter informieren über die Wahl der richtigen Rute und geben Tipps bei der Verwendung von Ködern für spezielle Angelreviere.

Günstiger kommt man meist in den online Shops weg. Da die virtuellen Geschäfte nur über das Internet operieren, müssen sie kein Geld in die Miete investieren. Außerdem arbeiten in online Shops weniger Mitarbeiter, somit können die Betreiber auch bei den Personalkosten sparen. Beachten sollte man in jedem Fall auch auf die Rabatte auf Angelzubehör. Informationen dazu erhält man in Flugblättern oder in praktischen Newslettern, die von online Shops verschickt werden. Zu bestimmten Terminen gibt es spezielle Rabatte auf Zubehör und Ersatzteile. Es lohnt sich also für Interessenten und Kunden, die Newsletter zu abonnieren um immer über die neuesten Trends im Angelsport informiert zu sein. Wer sein Zubehör online bestellt, sollte jedoch nicht nur die Preise für die Artikel miteinander vergleichen. Auch die Kosten für den Versand sind unterschiedlich. Manchmal profitieren Kunden sogar von einer kostenlosen Lieferung, wenn sie über einem bestimmten Warenwert bestellen. Auch Diskonter haben ab und zu komplette Angelsets für Einsteiger in ihrem Sortiment.

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