Angeln – was ist das und kann man angeln lernen?

Angeln – Was einst eine Kunst war um überleben zu können, ist heutzutage beinahe schon Volkssport geworden. Um diesen Sport auszuüben benötigt man nicht einmal viel.

Eine Angelrute und einen Angelschein, danach kann es direkt los gehen. Um einen Angelschein zu erwerben muss man eigentlich nur zwei Kriterien erfüllen. Erstens muss man 13 Jahre oder älter sein und zweitens Deutsch können, da die gesamte Prüfung auf Deutsch abgelegt werden muss.

Mit dem Angelschein ist man berechtigt in jedem heimischen Gewässer zu fischen. Angeln lernen kann eigentlich jeder, da es bereits ausgereifte, hochmoderne Angelruten gibt. Es ist ein wunderbares Gefühl, das erste Mal einen selbst gefangenen Fisch, als Beute mit nach Hause zu bringen. Wie gesagt, Angeln lernen ist nicht schwer.  Eine gewisse Technik muss gekonnt werden, wie das Auswerfen der Angel.

Außerdem gibt es eine Menge Angeltricks. Zum Beispiel wie man am Schnellsten einen Fisch fängt oder wie man sich verhält, um möglichst viele Fische anzulocken. Angeln lernen kann man am besten allein und mit einer Menge Training. Es bedarf einer lockeren Armbewegung, damit sich die Schnur nicht um die Rute wickelt. Weiterlesen Angeln – was ist das und kann man angeln lernen?

Angeln – für viele das schönste Hobby der Welt

Für passionierte Fischer ist ihr Hobby das schönste der Welt. So oft wie möglich zieht es sie an einen Teich oder an einen Bach um hier die Rute auszuwerfen. Außenstehende fragen sich oft, was die Faszination ausmacht und ob es nicht langweilig ist, den ganzen Tag auf den großen Fang zu hoffen. Doch genau das macht den Reiz des Angelns aus. Diese Freizeitbeschäftigung hat fast meditativen Charakter. Man hält sich in der Natur aus und kann die Hektik des Alltags hinter sich lassen. Nicht immer ging es beim Angeln so entspannt zu. In der Vergangenheit trug das Fischen maßgeblich dazu bei, Menschen mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Angeln hat lange Tradition und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück.

Die Geschichte des Angelns

Schon seit Menschengedenken zählt Fisch zu den beliebtesten Nahrungsmitteln. Die ältesten Fragmente eines Stabhakens wurden in der Jerimalaihöhle in Osttimor gefunden und sind vermutlich 16.00 bis 23.000 Jahre alt. Damals fertigte man Angelhaken aus Meeresbewohnern wie Schnecken an. In derselben Höhle wurden auch Skelette von Hochseefischen angetroffen. Stabhaken sind relativ einfach herzustellen, beim Verschlucken des Hakens durch den Fisch stellt sich dieser quer und dadurch hängt das Tier an der Angel. Für die ersten Haken wurden außer Muscheln jedoch noch andere Materialien verwendet:

  • Stein
  • Elfenbein
  • Horn
  • Knochen

Die ersten gekrümmten Angelhaken wurden sogar auf deutschem Boden, nämlich in Wustermark in Brandenburg gefunden. Die sechs Haken wurden aus Elfenbein gefertigt, das vermutlich 19000 Jahre alt war. In den Ursprüngen des Fischens waren die Angelhaken mit 8 bis 15 Zentimetern für heutige Verhältnisse sehr groß.

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Nassfliege: Oft unterschätzt und doch so effektiv!

Die Nassfliege ist ein eher seltener Gast in den Fliegenboxen vieler Fliegenfischer. Warum das so ist, ist schwer zu erklären. Denn je nach Gewässer und Witterung kann die Nassfliege genau der Köder sein, dem die Fische nicht widerstehen können. Wann du mit Nassfliege angeln solltest und wie, das erklären wir dir nun in diesem Artikel!

Was ist eine Nassfliege?

Die Köderwahl ist beim Fliegenfischen besonders wichtig. Wer erfolgreich fliegenfischen möchte muss sich erst einmal klar machen, was er mit den verschiedenen Fliegen imitieren möchte. Eines der Hauptmerkmale der Nassfliege ist es, dass man mit ihr unterhalb der Wasseroberfläche fischt. Dabei imitiert sie entweder ein gerade geschlüpftes Insekt, dass nun vom Grund an die Oberfläche steigt um bald als Fliege durch die Luft zu schwirren. Oder die Nassfliege stellt ein totes Insekt dar, dass ins Gewässer gefallen ist und nun langsam darin versinkt.

Wann sollte ich mit Nassfliege angeln?

Dadurch, dass die Nassfliege sinkt ist sie besonders geeignet für Tage an denen nichts steigt, d.h. keine Fische an der Wasseroberfläche zu sehen sind. Wenn sich also einmal nichts tut um dich herum, versuche es mit einer Nassfliege. Besonders erfolgreich ist die Nassfliege auch bei Regen. Denn durch die Regentropfen werden viele kleine Insekten unter die Wassoberfläche gespült und die Fische sind dann dort besonders aktiv.

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Mit dem eigenen Boot zum Fischen raus fahren

Wer kennt es nicht – man fischt an einem neuen Gewässer oder am Meer selbst und die augenscheinlich besten Stellen sind von Land aus nicht erreichbar. Unabhängig was Sie machen, Sie gelangen weder durch weite Würfe noch durch ein lange Wanderung an die gewünschte Stelle. Wohl dem, der an der Stelle über ein Boot verfügt und dieses führen darf.

Sportbootführerschein in 3 Tagen machen

Um zukünftig auf Seen, Flüssen und vor allem offenen Gewässern wie dem Meer oder besonders großen Seen die Vorzüge eines Bootes nutzen zu können, ist es notwendig den entsprechenden Bootsführerschein zu machen. Wer jedoch auf wochen- und monatelange Abendveranstaltungen keine Lust hat, kann den Bootsführerschein in 3 Tagen machen.

Diese drei Tage sind dann sehr intensiv, vollgepackt mit vielen wichtigen Informationen und aufeinander aufbauend. Sie verpassen also nichts, sondern bekommen die notwendigen Inhalte für den Bootsführerschein in der kurzen kompakt vorgetragen. Ein klarer Vorteil, denn zwischenzeitliches Lernen wird aufgrund der Kürze der Zeit unnötig. Zudem sind die Inhalte in dem kompakten Format logisch aneinander gereiht, so dass kein lästiges Wiederholen notwendig wird.

Wer die Hot Spots beangeln will, braucht einen Bootsführerschein

Während das Angeln am Ufer oder am Strand bei einem Standortwechsel immer das Ein- und erneute Auspacken aller Angelsachen und Zubehör erfordert, können Sie diese auf dem Boot getrost liegen lassen. Einfach den Anker lichten, den Motor starten und schon kann es zur nächsten Angelstelle gehen.

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Nymphe: die Schönheite des Wasser

Nymphe: Insekten im Larvenstadium

Beim Fliegenfischen geht es darum dem Zielobjekt eine breite Auswahl von Ködern direkt vor der Nase anzubieten. Klassischerweise kann dieses eine Fliege sein. Abwechslung kommt aber vor allem dann ins Spiel, wenn weitere Wasserbewohner mit dem Köder imitiert werden sollen.

Nymphe ist eine willkommene Abwechslung

Geht nichts auf einer Fliege und lässt sich kein Fischschwanz blicken, ist die Nymphe als Imitat von Insektenlarven eine gute Option. Speziell an Gewässern, wo solche Tiere hin und wieder ins Wasser fallen weil es beispielsweise bewaldet ist, kann der Köder wie ein kleines Wunder wirken.

Biete eine breite Auswahl

Abhängig davon was befischt wird, kann die Auswahl der verschiedenen Nymphe – Köder sehr umfangreich sein. Es gibt sie in groß, klein, dick und dünn – und was den Designern sonst noch alles eingefallen ist. Aus meiner bescheidenen Sicht geht es mir einer Nymphe vor allem um Natürlichkeit.

Bis zum heutigen Tage habe ich keinen Fang-Erfolg aber den besonders ausgefallenen, schrillen Modellen gehabt. Meiner Meinung nach kommen diese Farben und Effekte gegen das Licht an der Wasseroberfläche gar nicht so sehr zu Geltung.

Besonders bei Salmoniden ist die Nymphe fängig

Fliegenfischen funktioniert heutzutage bei vielen Fischen. Auch bei einigen, die wir uns vor 10 Jahren noch gar nicht vorstellen konnten. Trotzdem bleibt das Fliegenfischen auf Forellen, Lachse, Äschen und Felchen am populärsten. Hier sind auch die Kenntnisse am weitesten und machen es zumindest in der Theorie ein wenig einfacher
Die Verzierung des Haken mit einem imitierten Rumpf sowie einer lackierten Feder lassen die Nymphe die Nahrung perfekt nachempfinden. Ob der Köder nun an der Oberfläche geführt oder als absinkende Fliege verwendet wird, solltest du von den Umständen am Angelplatz sowie dem Wetter abhängig machen.

In jedem Fall wünsche ich dir viel Spaß beim Angeln mit der Nymphe. Probier sie einfach mal aus und mache deine eigenen Erfahrungen damit.

Fliegenrolle: Welche passt zu mir?

Eine Fliegenrolle zu finden ist keine leichte Aufgabe. Double– oder SingleAction? Large Arbor oder Mid-Arbor? Oder doch lieber Direct-Drive? Schnell verliert man den Überblick zwischen all diesen Fachbegriffen. Deshalb erklären wir nun hier was diese Begriffe bedeuten und worauf du achten solltest beim Kauf einer Fliegenrolle.

Hauptaufgabe der Fliegenrolle ist es natürlich die Schnur aufzuspulen. Darin sind sich alle Fliegenrollen gleich. Aber das allein wäre zu einfach. Grundlegend kann man sagen, dass die Übersetzung und die Größe der Rolle die deutlichsten Unterscheidungsmerkmale sind.

Direct-Drive: Das Standardmodell

Die Direct-Drive ist die Fliegenrolle, die die meisten von uns kennen. Sie ist sehr einfach gebaut und doch sehr effektiv. Viele Fliegenfischer schätzen an der Direct-Drive, dass sie mit Fingern und Händen die Schnur einfach bremsen können. So lässt sich beim Drill ein gutes Gefühl für den Fisch aufbauen

Die Anti-Reverse Rolle

Jedoch können gerade größere Fische beim Eindrehen spontane Fluchtversuche unternehmen. Ist dann die Spule blockiert, kann der Fisch abreißen. Bei der Anti-Reverse Rolle kann der Fisch buchstäblich Leine ziehen auch wenn die Kurbel fix ist. Wer es auf große Fische abgesehen hat, sollte sich überlegen eine Anti-Reverse Rolle zu wählen.

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