Verschiedene Tipps fürs Fliegenfischen

Sie möchten nicht nur Angeln lernen, sondern mit dem Fliegenfischen anfangen? Auch Angler, die bereits Erfahrung besitzen, sollten auf die richtige Ausrüstung achten, denn nur so kann ein guter Start gelingen. Neben Angeltipps sind demnach die richtige Fliegenrute, Fliegenschnur oder Fliegenrolle sehr wichtig. Der folgende Artikel verrät, welche Utensilien fürs Fliegenfischen benötigt werden und bietet auch für erfahrene Angler einige Angeltipps.

Angeln lernen leicht gemacht: Diese Geräte benötigen Sie fürs Fliegenfischen

Das wohl wichtigste Gerät eines Anglers ist die Rute. Sollen in erster Linie kleinere Fischarten wie zum Beispiel Barsche, Äschen oder Weißfische gefangen werden, ist eine Rute der Schnurklasse 5 empfehlenswert. Auch können Sie in Verbindung mit der 5er Rute Nymphe, Naßfliege oder Trockenfliege fischen. Wer Angeln erst lernen möchte und eine starke Allround-Fliegenrute sucht, der ist mit der Klasse 6 in der Länge 9 ft, welches 270 cm sind, gut beraten.

Mit einer Rute der Klasse 6 haben Sie nach wie vor die Möglichkeit, mit der Trockenfliege zu fischen und können zugleich mit Stärken bei kleinen Streamern und beschwerten Nymphen rechnen. Hiermit können Sie mit der Fliege außerdem Zander, Rapfen, Döbel oder Alande fischen. Was die Schnut betrifft, sollten Sie für den Anfang auf eine schwimmende „WF“-Schnur setzen. „WF“ steht hierbei für „Weight-Forward“ und gleichzeitig für eine Schnurart, die den Vorteil hat, dass sie selbst größere oder beschwerte Fliegen gut transportieren kann.

Dementsprechend werden Ihnen das Nymphenfischen sowie das Werfen großer Hechtstreamer bei einer 8er Rute enorm erleichtert. Sind Sie Einsteiger, sollten Sie immer darauf achten, mit einer Schwimmschnur zu fischen. Dass es sich um eine solche handelt erkennen Sie am Kürzel „F“ auf der Verpackung, welches für „Floating“ steht. Zwischen dem „WF“ und „F“ steht außerdem immer eine Ziffer, welche die Schnurklasse angibt. Möchten Sie beispielsweise eine 5er Rute kaufen, benötigen Sie demnach eine WF 5 F.

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Wie funktioniert Fliegenfischen?

angeln-lernen-FliegenfischenSie haben schon oft Angler beobachtet, deren Rute scheinbar mühelos und elegant durch die Luft gleitet und anschließend im Wasser aufkommt? Fliegenfischer haben eine ganz besondere Angelmethode und bedienen sich einer speziellen Rute, die die natürliche Nahrungsaufnahme der Fische imitiert und so zum Angelerfolg führt. Alle Fische die ihre Nahrung an der Wasseroberfläche fangen, beißen bei dieser Angelmethode an und „riechen“ im Köder keinerlei Gefahr.

So funktioniert Fliegenfischen

Um sich als Fliegenfischer zu bewähren müssen Sie keine Fliegen fangen und diese in mühevoller Feinarbeit am Angelhaken befestigen. Sie verwenden ein Imitat und benötigen eine Spezialangelrute, da der Köder sehr leicht ist und sich beim Werfen als Problem herausstellen könnte. Die Schnur ist schwerer als eine klassische Angelschnur und lässt Ihren Wurf optimal koordinieren. Ausreichend Schwung und ein zielsicherer Wurf befördern Ihren Köder genau an die Stelle im Wasser, wo die Raubfische bereits auf ihre Beute lauern und zeitnah anbeißen werden. Haben Sie die Schnur mit dem Köder ins Wasser befördert, müssen Sie als Angler für die Authentizität der Beute sorgen. Dies tun Sie, in dem Sie die Schnur anziehen und so die Bewegung einer Fliege auf der Wasseroberfläche nachahmen. Haben Sie den Verfolgungsreflex Ihrer Beute motiviert und der Fisch beißt an, schlagen Sie die Rute an und haken den Fisch. Noch haben Sie Ihre Beute nicht „am Haken“ und müssen beim Drill viel Fingerspitzengefühl beweisen. Ein konstanter und nicht zu langsamer Anzug der Angelschnur wird von erfahrenen Fliegenfischern empfohlen und mindert die Anzahl der sich im Drill von der Angel lösenden Fische.

Die Lernphase eines Fliegenfischers

Auch wenn diese Angelmethode gar nicht so schwierig klingt und von unerfahrenen Fliegenfischern oft unterschätzt wird, benötigen Sie ein wenig Geduld und hilfreiche Tipps von passionierten Anglern. Im Internet finden Sie zahlreiche Anleitungen, nach denen Sie die Theorie des Fliegenfischens erlernen und sich ein Grundwissen zulegen können. Zu den bekanntesten Techniken gehören der Überkopfwurf und der Rollwurf. Diese beiden Methoden lernen Sie relativ zügig und müssen auf den Angelerfolg nicht lange warten, wenn Sie sich für einen zum Gewässer und der Fischart passenden Köder entscheiden.

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