|

Gefunden auf Frankenpost Online:
FISCHEREIVEREIN REHAU Am Samstag begann an den Ludingsteichen die neue Angelsaison: Geduld und Ausdauer gefragt.
Sie haben Geduld, Ausdauer und manchmal auch großes Glück. Die Rede ist von den Mitgliedern des Rehauer Fischereivereins. Am Samstag begann an den Ludingsteichen die neue Angelsaison.
REHAU – Reinhard Vogel hatte Anglerglück. Innerhalb von zwanzig Minuten biss zuerst eine Forelle auf seinen Mistwurm mit Maiskorn an. In den nächsten zehn Minuten hatte er mit der gleichen Leckerei noch einen stattlichen Karpfen an der Angel. Doch mit dem schnellen Fang stellte sich Enttäuschung bei dem Angler ein. „Jetzt kann ich nichts mehr machen“, sagte er. Womit er meinte, seine Fangquote sei für den heutigen Tag ausgeschöpft. „Ich bleib noch bis Mittag da, dann gehe ich heim.“
Dem Anglerglück vorausgegangen war das Umgraben des heimischen Kompostes nach Würmern. Das gestaltete sich wegen der Trockenheit schwieriger und länger als sonst – nämlich zwei Stunden benötigte er dafür.
Pünktlich um 8 Uhr begann am Samstag die Angelsaison an den Ludingsteichen. Bei kühler Luft, Sonnenschein und Raureif an Stellen ohne Sonne hatten sich am frühen Morgen schon knapp fünfzehn Angler an den zwei Teichen aufgereiht. „Darauf freuen wir uns schon den ganzen Winter“, sagte ein Angler mit einem Strahlen in seinem Gesicht. „Doch ich muss mir erst noch den Schein holen, sonst darf ich gar nicht angeln“, fügte er an und ging in die Fischerhütte. 60 Euro kassierte Vorsitzender Horst Laduch für einen Schein bei geleistetem Arbeitsdienst, 86 Euro ohne Arbeitsdienst.
„Bei Kälte, so wie heute, werden Forellen geangelt. Karpfen wollen es wärmer, da sind sie mobiler. Raubfische wie Hecht und Zander werden im Herbst geangelt. Das Angeln auf Raubfische ist der Saisonschluss“, informierte Laduch und fügte an: „Wir haben auch Aale. Die beißen eher im Mai an“, weiß der Fachmann.
„Angeln ist ein Sport wie jeder andere. Es ist nicht ausschließlich der Fang maßgebend. Man genießt auch die Natur“, sagte Horst Laduch und wies auf die umgebende Idylle hin. Und wie sieht’s im Sommer mit Stechmücken aus?, wollten wir wissen. „Stechmücken gibt’s schon, doch von Schnaken und Bremsen sind wir einigermaßen verschont“, sagte er.
Einem Angler auf einem schattigen Fleck Wiese im Raureif stellten wir die Frage, ob denn Angeln bei dieser Kälte Spaß mache. Lachend und mit der typischen Handbewegung zum Mund sagte er: „Spaß besorgen wir uns.“ Gemeint war wohl Erwärmung mit warmen oder alkoholhaltigen Getränken.
„An den Teichen ist eigentlich immer jemand da“, erzählte der Vorsitzende. „Manche gehen früh angeln und suchen die Ruhe. Diejenigen, die lieber Gemeinschaft suchen, kommen eher abends.“ Freitag ist Kameradschaftsabend – auch im Winter.“ Man kann sich gut vorstellen, dass sich in der gepflegten Teichanlage eine gute Zeit verbringen lässt
Auch wenn sich der Erfolg am ersten Tag in Grenzen hielt, die Mitglieder des Rehauer Fischereivereins hatten ihren Spaß, sie sind froh, dass nun die Angelsaison wieder begonnen hat. G. F.
Darauf hatten sie monatelang gewartet – die Mitglieder des Fischereivereins Rehau. Zur Eröffnung der neuen Saison kamen am Samstag gleich 15 Angler.
Bei Reinhard Vogel bissen am Samstag rasch eine Forelle und ein Karpfen an
Wir meinen:
Wir wünschen dem ganzen Verein und allen Beteiligten eine tolle Saison. Ausserdem fällt uns dabei auf, dass wir vielleicht mal das Gewässer mit aufnehmen sollten. Über Informationen dazu würden wir uns freuen.
|