| Buckelwal vor Rügen hat nach Ansicht des WDSF eine Überlebenschance |
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Der in der Ostsee gesichtete Buckelwal hat nach Ansicht des Wal- und Delfinschutz-Forums (WDSF) durchaus eine Überlebenschance. Ortmüller:“ Bei ihren Wanderungen legen die Buckelwale, die sich von anderen Walen auch durch ihre vielfältigen Gesänge unterscheiden, tausende von Kilometern in tieferen Meeresgebieten zurück. Man geht davon aus, dass die Tiere in Einzelpopulationen jeweils getrennt in nördlichen und südlichen Pazifik- und Atlantikregionen vorkommen. “ Das WDSF vermutet, dass der Buckelwal vor Rügen zumindest bis zum Wintereintritt eine Überlebenschance in der Ostsee hat und noch länger beobachtet werden kann: „Es ist nicht schwer, einen Buckelwal zu sichten, weil er beim Abtauchen seine Schwanzflosse charakteristisch vollständig aus dem Wasser hebt. Auch akrobatische Sprünge gehören zu seinen Verhaltensweisen." Von ursprünglich rund 125.000 Buckelwalen vor den massiven Eingriffen durch die Waljagd gibt es heute nach Schätzungen nur noch rund 12.000 dieser imposanten Meeressäuger. Wale haben sich zum Symbol der Meere heraus kristallisiert. Seit 1966 konnte das totale Fangverbot auf Buckelwale weitgehend aufrecht erhalten werden, auch wenn die Japaner immer wieder Vorstöße zur Fangerlaubnis unternommen haben. „Auch wenn es für Rügen und die Ostsee eine Attraktion ist, kann man es dem Wal nur wünschen, dass er den Weg in die Arktis findet, weil sich sein Überleben ernährungs- und witterungsbedingt auf Dauer schwierig gestaltet“, äußert Jürgen Ortmüller. Für das geplante Delfinarium auf Rügen ist das Walbeobachten für das WDSF die bessere Alternative, als die Meeressäuger in Gefangenschaft zu halten. Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) Jürgen Ortmüller - Vorsitzender Möllerstr. 19 58119 Hagen Tel.: 02334/919022 Fax: 02374/50184822 mobil: 0172 /876 2002 |