| PETA diskriminiert Angler - 1,5 Millionen Angler in Deutschland |
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Verband Deutscher Sportfischer (VDSF) leitet gerichtliche Schritte Träfen die Behauptungen von PETA zu, so müssten die deutschen Angler in ihrer großen Mehrheit bisher erheblich zur Verrohung der Gesellschaft beigetragen haben. Unserer Anglerjugend zu unterstellen, sie könnten sich wegen ihrer Leidenschaft für das Angeln zu "Gewalttätern" entwickeln, bedeutet eine Diffamierung der Jugendarbeit unseres gesetzlich anerkannten Naturschutzverbandes. Diese ehrenamtliche Tätigkeit bewirkt genau das Gegenteil: Weg von der Straße, weg von den Verlockungen, die sie u. a. zu Gewalttätern machen könnte! Unsere 7.000 Mitgliedsvereine mit ihren ebenso vielen Jugendleitern werden von PETA diskriminiert. Die Behauptungen der PETA verletzen jeden einzelnen Sportfischer in seiner Ehre sowie auch das allgemeine und besondere Persönlichkeitsrecht. Die Behauptungen der PETA, so heißt es in dem Schreiben des VDSF-Anwalts an die Tierschutzorganisation, "setzen jeden einzelnen Sportfischer sowie unseren Mandanten in der öffentlichen Meinung herab. Sie gefährden in erheblichem Maße die Arbeit der einzelnen Landesverbände sowie der lokalen Sportfischer- und Anglervereine." Das besondere Anliegen des VDSF und seiner Mitglieder, so der Anwalt weiter, sei eine lebensfähige Natur für Mensch, Tier und Pflanzen zu erhalten, zu pflegen und wieder herzustellen. Ferner sei es gerade Ziel der Sportfischerei, ein waidgerechtes Angeln zu verbreiten und zu verbessern, dies insbesondere im Sinne einer ausgewogenen Nutzung der Fischbestände. Durch die Äußerungen der PETA werde jedem Angler Gewaltbereit- schaft unterstellt. Jeder Angler sei bereit, zum Zwecke der Durchsetzung seiner Interessen gesetzliche Regeln zu brechen und strafbare Handlungen zu deren Durchsetzung zu billigen. Die PETA wurde gegen Strafandrohung durch den Anwalt des Verbandes Deutscher Sportfischer zur Unterschrift einer Unterlassungserklärung aufgefordert. Verband Deutscher Sportfischer e.V. V.i.S.d.P. Wolfgang Düver - Referent für Öffentlichkeitsarbeit - Viele Zeitungen und Zeitschriften nahmen sich dieses Themas an, leider war die Berichterstattung aufgrund der militanten Schreibweise der PETA Pressemitteilung bei einigen eher für unterbelichtete Leser bestimmten Zeitungen nicht sehr vorteilhaft für uns Angler. Und der VDSF hat statt einer vorbeugenden Pressearbeit auch nichts anderes in Peto, als die juristische Keule rauszuholen. Aber solange dieser Verband immer noch der Meinung ist, das der Begriff Sportfischer in die heutige Landschaft passt, können wir wohl auch nicht allzu viel erwarten. |