| Kraken |
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Kraken Die Kraken (Ordnung Octopoda, singular: der Krake, umgangssprachlich auch: die Krake) sind eine Teilgruppe der Achtarmigen Tintenfische (Vampyropoda) innerhalb der Tintenfische (Coleoidea). Ihre nächsten Verwandten sind die Cirrentragenden Kraken und die Vampirtintenfischähnlichen (Vampyromorpha). Die cirrentragenden Kraken wurden erst in der jüngeren Zeit von den Kraken i. e. S. abgetrennt. Kraken gelten als die intelligentesten Weichtiere, wobei ihre Intelligenz von Experten mit der von Ratten verglichen wird. Kraken sind in der Regel sehr scheu, jedoch neugierig und erweisen sich in Versuchen als sehr lernfähig. Der Name „Krake“ stammt aus dem Skandinavischen und steht für "entwurzelter Baum", da die Arme wie Wurzeln in alle Richtungen davonragen. Lebensraum [Bearbeiten]Die meisten Kraken sind Grundbewohner und nutzen ihre Arme, um sich auf dem Meeresboden (Benthos) zu bewegen. Insbesondere die benthischen Flachmeerarten können auch einige Zeit außerhalb des Wassers überleben und sich dort fortbewegen. Oft suchen sie Gezeitentümpel auf, um dort nach Krebsen, Schnecken und anderen Tieren zu jagen. In diesen Tümpeln an den Küsten Australiens finden die häufigen Begegnungen zwischen Menschen und dem Blaugeringelten Kraken (Hapalochlaena spec.) statt. Diese Tiere mit der intensiven Färbung besitzen ein tödliches Nervengift, das sie beim Biss freisetzen und dem jährlich einige Menschen zum Opfer fallen. Dies ist jedoch die einzige für den Menschen gefährliche Art. Dass große Kraken Menschen oder gar Schiffe mit ihren Fangarmen erwürgen oder in die Tiefe ziehen, gehört in den Bereich der Legende, siehe Kraken (Mythologie).
Besonders bekannt sind die Kraken aufgrund ihres hochentwickelten Nervensystems, das unter den Wirbellosen eine Spitzenposition einnimmt. Sie besitzen sehr gute Linsenaugen, die im Gegensatz zu denen der Wirbeltiere evers aufgebaut sind und so mit den Sinneszellen der Netzhaut direkt zum Licht weisen. Besonders die Arme und mit ihnen die Saugnäpfe sind stark mit Nerven und Ganglien durchzogen und können sich unabhängig vom Gehirn bewegen. Der Farbwechsel der Kraken ist ebenfalls bekannt und beruht auf einer dreischichtigen Verteilung von Chromatophoren in der Haut, die ebenfalls stark innerviert sind. Sehr leistungsfähig ist auch das Gehirn und so bewältigen Kraken zum Beispiel viele Irrgarten-Probleme effektiver als die meisten Säugetiere. Kraken haben 3 Herzen und 9 Gehirne - jeder Arm hat dabei ein eigenes Hirn. Macht 8 Arme gleich 8 Gehirne plus ein eigentliches Haupthirn.
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