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Graskarpfen
Der Graskarpfen hat einen langen und gestreckten Körper (Spindelförmig). Er hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Döbel. Die stumpfe Schnauze ist zwischen den Nasenlöchern eingedellt. Er hat ein unterständiges Maul ohne Bartfäden. Die Rückenflosse hat 10, die Afterflosse 11 Strahlen, wovon die ersten 3 ungefiedert sind. Die Schuppen des Amur sind groß. Man zählt entlang der Seitenlinie 40-45 Stück. Der Rücken ist dunkelgrün, die Seiten sind ein wenig grünlicher. Der Bauch hat eine weißliche Färbung. Die Schuppen sind silber und haben eine dunkle Umrandung.
Man kann nicht mehr nachvollziehen wo der Graskarpfen herkommt. Er wurde früher mal in China eingesetzt. In Europa ist er heute weit verbreitet, was nur durch einen hohen Besatz in den 60ern möglich war. Graskarpfen bevorzugen ruhige, tiefe und warme Flüsse. Auch in wärmeren Seen und Teichen ist der Amur zu finden. Auf seinem Speiseplan stehen vorwiegend Wasserpflanzen. Er kann an einem Tag mehr essen als er selbst wiegt.
Durchschnittlich werden Graskarpfen 50 bis 70 cm. Aber auch hier sind ähnlich wei beim Karpfen Maße bis zu 120 cm mit Gewichten an die 40 kg möglich.
Der Graskarpfen legt seine Eier im stark strömenden Wasser über kiesigem Grund ab. Graskarpfen benötigen zum laichen eine Wassertemperatur über 20° C. Nach ca. 40 Stunden schlüpfen schon die Jungen. Diese ernähren sich zuerst von Kleintieren und gehen dann ebenfalls zu Pflanzenkost über. Man hat erforscht das sich Graskarpfen in unseren heimischen Gewässern nicht natürlich fortpflanzen.
Angeln auf Graskarpfen / Graskarpfenangeln
Gute Methoden um einen Amur zu fangen sind das:
- Angeln mit Wasserkugel und Brotflocke als Köder.
Der Graskarpfen liebt warmes Wasser und steht dort meist an Seerosenfeldern, an Schilfkanten usw. Im Winter stehen die Chancen auf einen Graskarpfen gegen Null. Das heißt die beste Zeit zum Angeln auf den weißen Amur ist der Hochsommer.
Der Graskarpfen gehört zu den Neophyten. Er trägt zwar auch Karpfen im Namen ist aber mit dem eigentlichen Karpfen nicht verwandt.
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