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Frage von : Ihr mit der Liebe und diese an sich?
Hallo. Ich mache mir so langsam Sorgen um mich selbst. Ich bin seit 2Jahren mit meiner Freundin zusammen und sie bedeutet mir sehr viel, aber ist das wirklich Liebe? Ich hab relativ spät angefangen mich mit Mädels zu treffen und der erste “Fisch” an meiner Angel war wohl der Reinfall des Jahrhunderts. Resultat waren eine Woche Appetitlosigkeit und etwas das sich so angefühlt hat, als würde ich innerlich sterben. Klingt komisch, ist aber so
Es folgten weitere Frauen und auch während der Pausen in der Beziehung zu meiner Freundin, gab es die ein oder andere, doch keine hat bei mir wirklich diese mysteriösen “Flugzeuge im Bauch” oder Schmetterlinge, oder was weiß Gott alles, ausgelöst. Nein. Bis zum Schluss ist es nur so, dass mir weniger als eine Hand voll davon noch immer sehr am Herzen liegen. Mehr als der Rest von allen Leuten mit denen ich zu tun habe und in deren Gegenwart ich mich, auch ohne Sex
, wohl fühle. Aber kann das wirklich die Liebe sein? Wenn ja, dann liebe ich doch mehr als nur eine einzige Frau.
Vllt sollte ich noch anmerken, dass ich die Liebe nicht wirklich von meinem Elternhaus kenne. Meine Mutter hatte besseres zu tun, als sich mal 1Stündchen mit mir abzugeben und mein Vater gehört zu der Sorte Mensch die denken, mit Geld kann man die Welt reparieren. Ich habe auch keine spezielle Verbindung zu ihnen. Aber ich weiß nicht warum! Wie gesagt. Es geht mir gut in der Gegenwart einer Hand voll Frauen, aber ist das wirklich die Liebe von der alle schwärmen?
Ist das denn so? Oder hab ich sie noch nicht kennen gelernt? Oder hab ich eine seelische Störung bzw ist das eine Krankheit?
Wie ist das denn bei euch? Habt ihr die Liebe getroffen, von der ihr geträumt habt? Wenn ja, wie fühlt es sich denn an, jemanden wirklich zu lieben?
bitte keine Aussagen wie: “Geh zum Psychiater!” oder ähnliches
sorry für den Roman
mfg
Beste Antwort:
Answer by desiree Jödden
Du hast recht,Menschen,die im Elternhaus nicht viel Liebe erlebt haben,tun sich schwerer in der Liebe.
Das heisst aber nicht unbedingt,dass das dein Leben lang so bleiben muss.Jeder Mensch hat das Bedürfnis nach Liebe,Geborgenheit und Nähe.Genauso hat auch jeder Mensch im tiefsten inneren Gefühle,wenn man aber nie gelernt hat sie auszuleben,verliert man mehr oder weniger den Kontakt zu seinen Gefühlen.In deinem Elternhaus wurden dir andere Werte vermittelt.Versuche wieder mehr auf deine Gefühle,deine Intuition zu hören.Übe nicht immer nur rational mit dem Kopf zu entscheiden,sondern höre auf deinen Bauch.Stelle solche Entscheidungen nicht immer in Frage,oder analysier deine Gefühle.
Du hast doch offensichtlich schon mal starken Liebeskummer empfunden (“es hat sich so angefühlt,als würde ich innerlich sterben”)Wenn du solche negativen Gefühle annimmst,kannst du auch positive Gefühle annehmen.Lebe deine Gefühle aus,auch wenn es mal weh tut.
Dann öffne dich wirklich für andere Menschen und denke nicht an Frauen als “Fisch an der Angel”.
Es müssen nicht die berühmten Schmetterlinge sein,es kann auch sein,dass du dich ganz warm von innen fühlst,oder das Gefühl hast zu schweben oder dumme Schnulzen vor dich hinträllerst oder vor Glück tanzen,springen,rennen willst.Oder wenn du immer nur mit dieser einen Person zusammensein willst und ständig daran denkst,wie du sie glücklich machen kannst.
Wenn du etwas fühlst für einen Menschen,dass du noch nie gefühlt hast,kannst du davon ausgehen,dass es Liebe ist.Dem einen passiert das früher,dem anderen später.
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