Fliegenrute: Worauf du unbedingt achten solltest!

Eine gute Fliegenrute zu finden ist nicht leicht. Mittlerweile gibt es so viele verschiedene Fliegenruten, dass man leicht den Überblick verliert. Dabei gibt es einige Merkmale, die die Ruten voneinander unterscheiden. Welche das sind und worauf es ankommt, dass erklären wir dir hier!

Das Material

Die allermeisten Fliegenruten werden aus Kohlefaser hergestellt. Dieses Material bietet einige Vorteile. Kohlefaser ist ein sehr leichtes Material und lässt sich somit gut transportieren, aber vor allem strapaziert es Schulter und Wurfarm nicht so sehr bei längeren Angeltouren. Außerdem hat Kohlefaser tolle Eigenschaften, die beim werfen helfen. Durch die Kombination aus Flexibilität und Steifheit beschleunigt es dir Schnur beim auswerfen optimal.

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Wann wird aus Angeln Hochseeangeln?

Mit dem Begriff Hochseeangeln ist tatsächlich das Angeln auf hoher See und fernab vom Ufer gemeint. Je nach Definition gilt das in etwa ab 30 Meter Tiefe. Man sollte es nicht mit dem Hochseefischen verwechseln. Dabei geht es nämlich in erster Linie um kommerziellen Fischfang, der zumeist mit Netzen betrieben wird. Das hat mit dem Angeln als Sportart nicht mehr viel zu tun.

Die passenden Angelgewässer für das Hochseeangeln sind in Deutschland die Nordsee und die Ostsee. Beliebte Angelgewässer sind aber unter anderem auch das Mittelmeer oder der Atlantische Ozean. Zum Hochseeangeln wird ein Boot oder Kutter benötigt, dazu die passenden Köder und die richtige Angelausrüstung. Daneben ist auch ein Fischereischein unverzichtbar. Diese Form des Angelns ist nicht ganz ungefährlich ist und verlangt dem Angler neben der richtigen Ausrüstung auch einiges an Erfahrung ab.

Deshalb empfiehlt es sich, für den Anfang ein Boot und Mannschaft zu mieten. Entsprechende Angebote finden sich in fast allen Gebieten, wo das Angeln auf der offenen See möglich ist.

Welche Angelarten und Ausrüstung werden gebraucht?

Wie immer richten sich die Angelarten nach dem Fisch, der gefangen werden soll. Da Hochseeangler es in erster Linie auf große Fische abgesehen haben, müssen Köder und Angelart darauf abgestimmt werden. In Deutschland sind Kabeljau, Hering, Scholle oder Butt beliebte Fänge. Anderorts stehen neben Barschen, Lachs und Thunfisch sogar Haie auf der Fang-Wunschliste der Hochseeangler.

Wie immer gibt es eine breite Palette an Ködern, künstlichen wie anderen, und jeder entwickelt auch hier mit der Zeit seine besonderen Vorlieben. Gerade beim Angeln außerhalb von Deutschland ist es wichtig, sich über die vor Ort geltenden Einschränkungen und Vorschriften zu informieren, um hier keine bösen Überraschungen zu erleben. Auch das Wetter spielt eine viel größere Rolle als bei anderen Angelmethoden, denn so mancher Hochseeangler ist schon in Seenot geraten.

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Verschiedene Tipps fürs Fliegenfischen

Sie möchten nicht nur Angeln lernen, sondern mit dem Fliegenfischen anfangen? Auch Angler, die bereits Erfahrung besitzen, sollten auf die richtige Ausrüstung achten, denn nur so kann ein guter Start gelingen. Neben Angeltipps sind demnach die richtige Fliegenrute, Fliegenschnur oder Fliegenrolle sehr wichtig. Der folgende Artikel verrät, welche Utensilien fürs Fliegenfischen benötigt werden und bietet auch für erfahrene Angler einige Angeltipps.

Angeln lernen leicht gemacht: Diese Geräte benötigen Sie fürs Fliegenfischen

Das wohl wichtigste Gerät eines Anglers ist die Rute. Sollen in erster Linie kleinere Fischarten wie zum Beispiel Barsche, Äschen oder Weißfische gefangen werden, ist eine Rute der Schnurklasse 5 empfehlenswert. Auch können Sie in Verbindung mit der 5er Rute Nymphe, Naßfliege oder Trockenfliege fischen. Wer Angeln erst lernen möchte und eine starke Allround-Fliegenrute sucht, der ist mit der Klasse 6 in der Länge 9 ft, welches 270 cm sind, gut beraten.

Mit einer Rute der Klasse 6 haben Sie nach wie vor die Möglichkeit, mit der Trockenfliege zu fischen und können zugleich mit Stärken bei kleinen Streamern und beschwerten Nymphen rechnen. Hiermit können Sie mit der Fliege außerdem Zander, Rapfen, Döbel oder Alande fischen. Was die Schnut betrifft, sollten Sie für den Anfang auf eine schwimmende „WF“-Schnur setzen. „WF“ steht hierbei für „Weight-Forward“ und gleichzeitig für eine Schnurart, die den Vorteil hat, dass sie selbst größere oder beschwerte Fliegen gut transportieren kann.

Dementsprechend werden Ihnen das Nymphenfischen sowie das Werfen großer Hechtstreamer bei einer 8er Rute enorm erleichtert. Sind Sie Einsteiger, sollten Sie immer darauf achten, mit einer Schwimmschnur zu fischen. Dass es sich um eine solche handelt erkennen Sie am Kürzel „F“ auf der Verpackung, welches für „Floating“ steht. Zwischen dem „WF“ und „F“ steht außerdem immer eine Ziffer, welche die Schnurklasse angibt. Möchten Sie beispielsweise eine 5er Rute kaufen, benötigen Sie demnach eine WF 5 F.

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Nachtangeln – Was ist das? Was muss ich beachten?

angeln-lernen-nachtangelnWenn die Dunkelheit hereinbricht packen einige Angler ihre sieben Sachen zusammen und machen sich auf den Weg nach Hause. Dennoch bleibt zu beachten, dass insbesondere die Nacht und Dämmerung tolle Chancen für Angler bieten. Hier werden viele Fische erst aktik und begeben sich auf Nahrungssuche. In dieser Zeit werden sie schnell auf den Köder aufmerksam, sodass ihn der Angler auch schneller am Haken hat. Das Nachtangeln ist jedoch nicht an allen Gewässern erlaubt. Was beim Angeln bei Nacht beachtet werden muss.

Wo nicht bei Nacht geangelt werden darf

Nicht an allen Gewässern darf bei Nacht geangelt werden. So ist es in manchen Bundesländern komplett verboten, während andere Bundesländer das Angeln bei Nacht durch Ruhezeiten einschränken. In diesen Ruhezeiten muss die Angel dann aus dem Wasser genommen werden. Dennoch können Pächter oder Eigentümer von Gewässern, die in Bundeslängern liegen, in welchen das Nachtangeln erlaubt ist, das Angeln bei Nacht verbieten. Zusätzlich gibt es nicht selten Vorgaben, die darüber aufklären, ob am jeweiligen See campiert werden darf. Hier ist es empfehlenswert, sich bei der Ausgabestelle der Erlaubnisscheine zu erkundigen.

Geeignete Fische

Grundsätzlich können bei Dunkelheit auch all die Fische geangelt werden, die tagsüber geangelt werden können. Einige Fische lassen sich bei Nacht allerdings deutlich schelchter fangen. Auch der umgekehrte Fall ist natürlich möglich. So lässt sich der Hecht bei Nacht nur recht schlecht angeln, während sich auch die Rotaugen und Rotfedern kaum an den Haken locken lassen. Wer Zander oder Aal angeln möchte, ist mit dem Nachtangeln gut beraten, da diese Fische nachtaktiv und aus diesem Grund deutlich leichter bei Nacht zu fangen sind. Dies gilt auch für den beliebten Karpfen. Karpfen beißen häufig kurz nach der Dämmerung und in den frühen Morgenstunden an.

Ausrüstung zum Nachtangeln

Ganz besonders wichtig sind eine Stirnlampe sowie eine Taschenlampe, die eine gute Leistung haben sollte. Grundsätzlich sollte auf offenes Licht verzichtet werden, da die Fische dieses leicht sehen können und sie dadurch vertrieben werden. Trotzdem geht es ganz ohne Licht auch nicht. Insbesondere bei Schnurverwicklungen oder beim Köderwechsel muss eine Taschenlampe zur Hilfe kommen.

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Wie funktioniert Fliegenfischen?

angeln-lernen-FliegenfischenSie haben schon oft Angler beobachtet, deren Rute scheinbar mühelos und elegant durch die Luft gleitet und anschließend im Wasser aufkommt? Fliegenfischer haben eine ganz besondere Angelmethode und bedienen sich einer speziellen Rute, die die natürliche Nahrungsaufnahme der Fische imitiert und so zum Angelerfolg führt. Alle Fische die ihre Nahrung an der Wasseroberfläche fangen, beißen bei dieser Angelmethode an und „riechen“ im Köder keinerlei Gefahr.

So funktioniert Fliegenfischen

Um sich als Fliegenfischer zu bewähren müssen Sie keine Fliegen fangen und diese in mühevoller Feinarbeit am Angelhaken befestigen. Sie verwenden ein Imitat und benötigen eine Spezialangelrute, da der Köder sehr leicht ist und sich beim Werfen als Problem herausstellen könnte. Die Schnur ist schwerer als eine klassische Angelschnur und lässt Ihren Wurf optimal koordinieren. Ausreichend Schwung und ein zielsicherer Wurf befördern Ihren Köder genau an die Stelle im Wasser, wo die Raubfische bereits auf ihre Beute lauern und zeitnah anbeißen werden. Haben Sie die Schnur mit dem Köder ins Wasser befördert, müssen Sie als Angler für die Authentizität der Beute sorgen. Dies tun Sie, in dem Sie die Schnur anziehen und so die Bewegung einer Fliege auf der Wasseroberfläche nachahmen. Haben Sie den Verfolgungsreflex Ihrer Beute motiviert und der Fisch beißt an, schlagen Sie die Rute an und haken den Fisch. Noch haben Sie Ihre Beute nicht „am Haken“ und müssen beim Drill viel Fingerspitzengefühl beweisen. Ein konstanter und nicht zu langsamer Anzug der Angelschnur wird von erfahrenen Fliegenfischern empfohlen und mindert die Anzahl der sich im Drill von der Angel lösenden Fische.

Die Lernphase eines Fliegenfischers

Auch wenn diese Angelmethode gar nicht so schwierig klingt und von unerfahrenen Fliegenfischern oft unterschätzt wird, benötigen Sie ein wenig Geduld und hilfreiche Tipps von passionierten Anglern. Im Internet finden Sie zahlreiche Anleitungen, nach denen Sie die Theorie des Fliegenfischens erlernen und sich ein Grundwissen zulegen können. Zu den bekanntesten Techniken gehören der Überkopfwurf und der Rollwurf. Diese beiden Methoden lernen Sie relativ zügig und müssen auf den Angelerfolg nicht lange warten, wenn Sie sich für einen zum Gewässer und der Fischart passenden Köder entscheiden.

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