Fliegenrute: Worauf du unbedingt achten solltest!

Eine gute Fliegenrute zu finden ist nicht leicht. Mittlerweile gibt es so viele verschiedene Fliegenruten, dass man leicht den Überblick verliert. Dabei gibt es einige Merkmale, die die Ruten voneinander unterscheiden. Welche das sind und worauf es ankommt, dass erklären wir dir hier!

Das Material

Die allermeisten Fliegenruten werden aus Kohlefaser hergestellt. Dieses Material bietet einige Vorteile. Kohlefaser ist ein sehr leichtes Material und lässt sich somit gut transportieren, aber vor allem strapaziert es Schulter und Wurfarm nicht so sehr bei längeren Angeltouren. Außerdem hat Kohlefaser tolle Eigenschaften, die beim werfen helfen. Durch die Kombination aus Flexibilität und Steifheit beschleunigt es dir Schnur beim auswerfen optimal.

Immer wieder treffe ich aber auch Fliegenfischer, die mit einer Bambusrute angeln. Bambus ist das herkömmliche Baumaterial für Fliegenruten. Es ist etwas träger als Kohlefaser beim auswerfen, lässt sich aber genauso präzise einsetzen. Während Kohlefaser schneller reißt oder gar bricht, ist Bambus etwas robuster.

Biegsamkeit

Die Biegsamkeit ist natürlich ein entscheidender Faktor beim Fliegenfischen. Eine gute Fliegenrute sollte sehr flexibel sein und dennoch die Angelschnur weit heraus katapultieren beim Wurf. Worin sich die Angelruten unterscheiden ist der Punkt an dem sich die Rute biegt und so mit der Schnur arbeitet.
Der erste Typ ist besonders an der Rutenspitze biegsam. Diese Ruten sind besonders schnell. Anderen Fliegenruten bauen die Wurfkraft eher in der Mitte der Fliegenrute auf. Die Schnur beschleunigt nicht ganz so stark wie bei einer spitzenlastigen Rute. Wer es noch langsamer mag sollte eine Rute wählen die den Punkt der Biegsamkeit noch näher am Griff hat.

Viele der gängigen Routen biegen sich eher an der Spitze und ermöglichen so hohe Schnurgeschwindigkeiten. Damit muss man jedoch erst umgehen lernen. Wer also neu ist in der faszinierenden Welt des Fliegenfischens sollte zuerst mit einer langsameren Rute beginnen.

Fliegenrute: Auf die Länge kommt es an!

Zuletzt spielt auch die Länge eine entscheidende Rolle. Fliegenruten sind meist zwischen 1,60m und 3m lang. Die kürzeren Ruten eignen sich besonders für kleinere Gewässer in denen kurze präzise Würfe gefragt sind. Wer an breiteren Flüssen, Seen oder im Meer angelt sollte für den macht eine längere Rute mehr Sinn.
Auch sollte man bedenken, dass es schwieriger ist mit einer kürzeren Rute zu angeln. Wer also neu ist beim Fliegenfischen sollte keine zu kurze Rute wählen. Die Profis haben oft eine Auswahl an verschiedenen Ruten und entscheiden sich je nach Gewässer. Anfänger sollten nach einer mittellangen Rute Ausschau halten. Denn ist die Rute zu lang, ist sie auch wieder schwerer zu hantieren.

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